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60er Jahre Mode

Der Minirock feierte weltweit große Erfolge und trat seinen Siegeszug durch die ganze Welt an. Quant, die Erfinderin des Minirocks, tourte mit einigen Models durch die ganze Welt um ihr den neuen Trend zu präsentieren.
Wichtig war, dass der Rock mindestens 10 Zentimeter über den Knien endete. Er war in allen Schichten beliebt und wurde sogar von Damen der High Society getragen. Sogar im Buckingham Palace in London war der Minirock erlaubt. Allerdings durfte er dort mindestens 7 Zentimeter über dem Knie enden. Einzig und allein der Vatikan sprach sich gegen dieses neue Kleidungsstück aus, woran er allerdings scheiterte. Wenn das Wetter das tragen eines Minirocks nicht zuließ wurde er einfach zu warmen Strumpfhosen kombiniert.

Die Mods legten großen Wert auf ein gepflegtes Aussehen, weshalb Anzüge üblich waren. Obwohl viele Anhänger dieser Bewegung aus guten Elternhäusern kamen und eine gute Ausbildung absolvierten, verrichteten sie nur einen einfachen Job als Verkäufer. Mit dem Tragen von Anzügen wurde dieser Status versteckt. Frisurtechnisch waren kurze Haare gefragt. Zu den sehr schicken Kleidungsstücken wurden manchmal Parka kombiniert. Dies war kein politisches Statement, sondern sollte lediglich die teure Kleidung schützen. Es war üblich, dass Mods mit einem Motorroller unterwegs waren, was sie dazu veranlasst hatte.

Eine Modeikone der 60er Jahre, war das Model Twiggy. Ihre sehr mädchenhafte Silhouette wurde zum Schönheitsideal. So war es schick wenn Frauen kaum Busen hatten, diesen aber dann unter transparenter Kleidung offenbarten. Weiterhin verbreitete sich mit ihr der Bubi Schnitt.