Pink Floyd

In dem Jahr 1965 gründeten Bob Close, Rick Wright, Roger Waters, Syd Barrett und Nick Mason eine Band mit dem Namen Sigma 6. Bob Close stieg kurz darauf wieder aus. Alle erdenklichen Bandnamen wurden ausprobiert, bis eines Tages Syd den Vorschlag Pink Floyd brachte, der auf Vornamen zweier Jazzer zurückführt. 1967 hatten sie schon die erste Tournee als Vorband. Zeitgleich begann die Band Pink Floyd mit Diaprojektoren, farbigen Scheinwerfern und Filmen zu versuchen. Syd Barrett brachte dabei oft seine ausgeprägten LSD-Erfahrungen ein. Die Droge Lsd war zu dieser Zeit noch erlaubt, aber leider griff Barrett kurz darauf auch zu härteren Sachen. Durch seine Maßlosigkeit beschlossen Mason, Waters und Wright, Syd Barrett sofort nach den Aufzeichnungen zu entlassen und Dave Gilmour einzustellen. 1972 drehten Pink Floyd in Pompeji einen film, der in die Geschichte einging. Er ist ein perfekter 90 Minuten-Auftritt während eines Sonnenunterganges. Der makellose Film hatte ende 1972 in Edinburgh seine Premiere. Mit der Single "Wish You Where here" wurden viele Fans der Gruppe Pink Floyd geschockt. Waters Darstellung von "The Wall" auf dem Potsdamer Platz auf Grund des Mauerfalls geht zusätzlich in die Geschichte des Rock ein. Nie wieder wurde für ein Konzert jeglicher Art eine monströsere Plattform errichtet. Rick Wright hatte die Gruppe 1981 verlassen. Im Jahr 1986 erfuhr die Öffentlichkeit die letztliche Zerteilung der Band Pink Floyd. Fast 35 Jahre nach der Gründung fügten sich Rick Wright, Roger Waters, Dave Gilmour und Nick Mason noch ein mal als Band zusammen, um in der Gruppe ein Jubiläumsalbum zu erstellen.